Montag, 6. Juni 2005

Regenwetter

Regenwetter

Ein trister Tag
folgt dem nächsten.
Die Wolken sind mal hell,
dann wieder dunkel.
Der Wind heult ums Haus
und Regen klatscht an die Scheibe.
Mein Herz sehnt sich
nach Sonne und nach dir.
Wann werde ich euch denn
endlich wieder erblicken?

Sonntag, 5. Juni 2005

So traurig

So traurig

Ich bin so traurig
und weiß nicht wieso.
Keiner ist da um mich zu trösten,
mich in die Arme zu nehmen.
Meine Tränen fließen
und mein Herz ist schwer,
doch niemand erscheint bei mir.
Ich warte auf jemanden,
der mich nur festhält,
doch am Ende tröstet mich nur
der Teddybär in meinem Arm.

Samstag, 4. Juni 2005

Solcha Teil 5

„Na, wie gefällts dir hier?“ fragte Jack munter drauf los als sie den Raum verlassen hatten. Amanda sah ihn an und musste grinsen als sie seinen Gesichtsausdruck sah. „Naja ein wenig kahl vielleicht, aber für einen unterirdischen Stützpunkt genau richtig“, sagte sie und man konnte ihr Grinsen aus ihrer Stimme heraushören. Jack lächelte auf sie herunter, denn nichts anderes hatte er mit dieser Frage bezweckt.
„Hier sind wir dann in deinem Prachtdomizil“, sagte er als sie vor Amandas Zimmer angekommen waren und öffnete schwungvoll die Tür. „Dann bis morgen“, erwiderte sie und schloss die Tür hinter sich. Jack hoffte, dass er sie von ihrer Grüblerei hatte ablenken können.

Woher kommt mir das hier alles so bekannt vor? Diese Frage ließ sich einfach nicht mehr aus Amandas Kopf verbannen. Ruhelos ging sie in ihrem Zimmer auf und ab und fand einfach nicht die Antwort auf diese Frage. Genervt trat sie schließlich gegen den Schrank, der unter ihrem Tritt erzitterte. Die Tür wurde aufgerissen und ein junger Soldat starrte mit bleichem Gesicht herein. „Ist irgendetwas passiert?“ fragte er zögerlich. Amanda winkte ab und rieb sich unauffällig ihren schmerzenden Zeh an ihrer Wade. „Nein, ich hab mich nur gestoßen.“ Erleichtert schloss der Mann die Tür wieder hinter sich. Mit verbissener Miene ging Amanda zur Tür und schloss sie ab.
Sie wollte keine weiteren Störungen mehr. Ihre Gedanken vollführten auch schon ohne die Soldaten vor ihrer Tür eine wahre Achterbahnfahrt. Sie stellte sich unter die Dusche um einen klaren Kopf zu bekommen und endlich fiel die Anspannung des ganzen Tages von ihr ab. Müde ließ sie sich auf ihr Bett sinken und schloss die Augen um in einen unruhigen Schlaf zu fallen.

Freitag, 3. Juni 2005

Wenn man sie wirklich braucht

Wenn man sie wirklich braucht

Wie oft habe ich schon
meine Hand in der Dunkelheit ausgestreckt
und niemand war da.
Wie oft schrie mein Herz
in die große Welt hinaus,
doch niemand hörte es.
Wie sehr wünsche ich mir jemanden,
der meine Hand hält,
mich in seine Arme nimmt
und mich liebt,
wenn ich es so sehr brauche.
Wo sind die Menschen,
wenn man sie wirklich braucht?

Donnerstag, 2. Juni 2005

Du

Du

Du stehst neben mir
und ich kann nur an dich denken.
Dein Lächeln wärmt mich
bis in mein Innerstes
und meine Knie werden weich.
Ich versinken in deinen Augen,
deine Arme umfangen mich
und ich spüre deinen Atem auf meiner Haut.
Wir neigen unsere Gesichter
einander zu und
meine Lippen entflammen wie jedes Mal,
wenn du mich berührst.
Für mich gibt es nur noch dich,
dich allein auf der Welt.