Dienstag, 9. Juni 2026

Rezension von "Klein aber tot" von Jo Fischler

Im malerischen Knuffingen wird bald alles anders, als Kommissar Jojo Wunder vor der Leiche des Journalisten Friedrich Frank steht. Der Tote hatte viele Feinde, was Jojos Arbeit nicht gerade leichter macht und die Verdächtigen sind Personen, die er gut kennt. Wird er den Fall lösen? 

Mir hat der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen und man konnte es toll lesen. Die Vorstellung, dass die Geschichte im Miniaturwunderland und in dessen Hauptstadt Knuffingen spielt, ist schon etwas verrückt, hat aber auch seinen Reiz. Es gibt immer Hinweise darauf, dass es noch etwas Größeres außerhalb von Knuffingen gibt. Der Humor im Buch ist toll und ich mag die vielen, zum Teil sehr schrägen, Charaktere. Jojo ist wirklich interessant und ein guter Ermittler, auch wenn alle anderen auf dem Revier nicht zugegen sind, außer die Sekretärin vom Chef und sein Hund. Man fragt sich schon, wer denn dieser mysteriöse Chef ist, der nie auftaucht. Neben dem Mord muss Jojo auch noch das Rätsel um die Brände am Schloss lösen, aber das zieht sich wahrscheinlich bis ins nächste Buch. Die Geschichte ist toll erzählt und man verfolgt sie mit Spannung, wobei man nach der Lösung dann auch erleichtert aufatmet und das Leben in Knuffingen weiter geht. 

Bis zum nächsten Fall vielleicht?

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