Donnerstag, 27. Mai 2021

Rezension von "Liebe, lavendelblau" von Hannah Juli

Sarah ist glücklich mit ihrem Leben in Hamburg, doch dann zerbricht plötzlich alles für sie. Erst verliert sie ihren Job und erfährt dann auch noch, dass ihr Freund ihr Drehbuch als seins ausgegeben hat und ihr nicht treu ist. Kurzerhand fliegt sie zu ihrer Freundin Cleo in die Provence, um Abstand von dem ganzen Chaos zu bekommen. In der französischen Landschaft findet sie langsam wieder zu sich selbst und beginnt an einem Roman zu schreiben. Der Weinhändler Lucien wird bald mehr als ein Bekannter für sie. Welche Entscheidungen wird Sarah für ihre Zukunft treffen? 

Das Buch ließ sich wunderbar leicht lesen und mir hat der Schreibstil gefallen. Die Charaktere erschienen wie aus dem Leben gegriffen und waren liebevoll gestaltet. Mir hat es gut gefallen, das alle eine Vergangenheit und ihre Probleme haben und keine perfekten Menschen sind. Der Flair Frankreichs strömt einem beim Lesen aus dem Buch entgegen und die Beschreibung der Landschaften trägt dazu bei. Sarahs Geschichte ist sehr schön, besonders da sie erneut ihre verborgenen Träume entdeckt und mit Lucien eine neue Liebe findet. Das Buch ist sehr romantisch, aber nicht auf eine kitschige Art. 

Eine wunderschöne Liebesgeschichte zum Dahinschmelzen.

Donnerstag, 20. Mai 2021

Donnerstag, 6. Mai 2021

Samstag, 10. April 2021

Rezension von "Siehst du, wie sie sterben?" von Gunnar Schwarz

Die Psychologin Frieda Rubens wird zum Fall eines Serienmörders hinzugezogen. Sie ist nicht begeistert mit Kriminalkommissar Marc Wittmann zusammenzuarbeiten, da dieser ihr Ex-Freund ist, doch der Fall fasziniert sie. Die gefundenen weiblichen Leichen sind mit Symbolen überzogen und es deutet alles darauf hin, das es noch mehr Tote geben wird. Noch wissen Marc und Frieda nicht, dass der Fall sehr persönlich werden wird. 

Mir haben die Charaktere gut gefallen, da sie wie aus dem Leben gegriffen sind und auch eine traumatische Vergangenheit haben, die ihnen Tiefe verleiht. Den Wechsel zwischen den Erzählperspektiven fand ich auch gut und das Buch ließ sich flüssig lesen. Man wurde regelrecht in die Ermittlungen hineingezogen und ist Marc und Frieda auf ihrem Ermittlungsweg gefolgt. Was der Täter mit den Leichen gemacht hat, ist wirklich grausig, aber es ist wirklich alles wie ein krankes Puzzle, das zusammengesetzt werden muss. Marc und Frieda sind ein spannendes Ermittlerduo und vielleicht erlebt man noch einen weiteren Fall mit ihnen. 

Ein sehr spannender Thriller.

Dienstag, 6. April 2021

Rezension von "Möwensommer" von Lotte Römer

Lina ist eine echte Einwohnerin von Norderney und arbeitet im Blumenladen Blühende Fantasie. Sie ist schon ewig in ihren Kindheitsfreund Mattis verliebt, doch der scheint nicht das Gleiche für sie zu empfinden. Nach einer gemeinsamen Nacht an ihrem 18. Geburtstag hat er ihr das Herz gebrochen und sie kann sich nur schwer auf andere Männer einlassen. Doch dann kommt Bent, der neue Standesbeamte, auf die Insel. Ist er der Richtige für Lina? 

Das Buch ist toll geschrieben und lässt sich leicht lesen. Die Charaktere gefallen mir gut und die beiden Graupapageien von Linas Bruder sind echt klasse. Auch die Norderneyer Landschaft wird toll in das Buch integriert. Linas Erfahrungen mit den Männern sind schon ziemlich krass, aber zum Glück wendet sich für sie am Ende alles zum Guten. Obwohl es sehr viel Herzschmerz in der Geschichte gibt, wird auch aufgezeigt wie wichtig die Familie und gute Freunde sind und das man seine Träume nie aufgeben sollte. 

Eine schöne Liebesgeschichte für einen entspannten Lesetag.