Dienstag, 20. August 2024

Rezension von "Mord in der Charing Cross Road" von Henrietta Hamilton

Sally arbeitet in einem Antiquariat in der Charing Cross Street, doch bald wird der Alltag des Ladens durch den Tod eines Mitarbeiters erschüttert. Zusammen mit dem Junior Chef Jonny Heldar versucht Sally den Mord aufzuklären. Haben die verschwundenen Bücher auch etwas mit dem Fall zu tun? 

Mir hat der Schreibstil des Buches wirklich gut gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die beiden Hauptcharaktere sind mir sympatisch, aber auch die anderen Personen sind interessant gestaltet. Man verfolgt gleichzeitig mit Sally und Jonny die Hinweise, die am Anfang sehr undurchsichtig sind, aber man gewinnt schnell den Eindruck, dass der Tote nicht so rechtschaffend war, wie er erschien. Eine wirklich sympatische Geschichte, die zum Glück für fast alle Beteiligten ein gutes Ende findet. Dieses Buch macht Lust darauf mehr von diesem Ermittlerduo zu lesen und ich bin schon auf das zweite Buch gespannt. 

Charmantes Ermittlerduo.

Sonntag, 18. August 2024

Rezension von "Und dahinter das Meer" von Laura Spence-Ash

Beatrix wurde während des Krieges von ihrer Familie von London in die USA geschickt, wo sie von den Gregorys aufgenommen wird. Sie verbringt eine wundervolle Zeit mit der Familie und den zwei Söhnen, auch in deren Sommerhaus in Maine. Sie entwickelt Gefühle für den älteren Bruder William, doch dann muss sie wieder nach Hause. 

Man konnte das Buch leicht lesen, aber der Schreibstil ist eher ungewöhnlich, denn wenn Personen etwas sagen, wird es in kursiver Schrift dargestellt. Die Erzählweise ist eher ruhig und wird aus den Perspektiven der verschiedenen Hauptcharaktere erzählt. Mir hat die Geschichte gefallen, auch wenn sie an manchen Stellen etwas vorhersehbar war und zum Teil in die Länge gezogen wurde. Zu den Charakteren kann man keine richtige Bindung aufbauen, da sie selten große Gefühle zeigen und alles eher kühl erzählt wird. Die Umgebung wird aber bildlich beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wo sich die Handlung abspielt. 

Zwei Familien.

Samstag, 10. August 2024

Rezension von "Der Salon der kühnen Frauen" von Clare Pollard

In Marie d'Aulnoys Salon in Paris treffen sich vor allem Frauen, um sich Märchen zu erzählen. Jedoch ist es riskant diese Geschichten zu erzählen, denn manche sind zu nah an der Wahrheit über das Leben zur Zeit des Sonnenkönigs und können die Frauen in Gefahr bringen. 

Man konnte das Buch gut lesen, aber über den Schreibstil bin ich mir nicht sicher. Ich fand ihn zu modern für eine Geschichte, die in der Zeit des Sonnenkönigs spielt. Es werden Märchen erzählt, die man heutzutage auch kennt und die mit den Intrigen und Skandalen des Königshauses in Verbindung gebracht werden können. Ich könnte keine richtige Verbindung zu den Charakteren bekommen, da die Geschichte für mich durch die Erzählungen in jedem Kapitel etwas zerfasert wirkt. Damit will ich nicht sagen, dass das Buch nicht gut zu lesen ist, aber ich habe einfach keinen richtigen Zugang dazu gefunden und hatte mir vom Klappentext mehr erwartet. 

Frauen und Märchen

Donnerstag, 8. August 2024

Karten Mai - Juli 2024 - Teil 1

Meine Karten kamen aus Australien (3x), Weißrussland, Belgien, Brasilien, Kanada (4x), China (4x), Estland, Finnland, Frankreich (2x) und Deutschland (4x).



Montag, 29. Juli 2024

Rezension von "Die Toten von Veere" von Martin Vermeer

Die Landespolizistin Liv de Vries übernimmt auf Bitten ihres Vorgesetzten einen Vermisstenfall in Veere. Dier Ermittlungen im Fall von Rob van Loon führen Liv zum nie wirklich aufgeklärten Fall von Esmee, die vor vielen Jahren spurlos in Veere verschwunden ist. Bald deckt Liv einige unbequeme Wahrheiten aus der Vergangenheit auf. 

Mir hat der Schreibstil des Buches wirklich gut gefallen und man konnte es toll lesen. Die Kapitel waren nicht zu lang und haben auch eine gewisse Spannung aufgebaut. Mir hat Liv als Charakter gut gefallen, die im Leben und im Job auch falsche Entscheidungen getroffen hat, wodurch sie geworden ist, wer sie ist. Auch die anderen Charaktere haben zum Teil schrullige Eigenheiten, die sie sehr menschlich machen. Die Geschichte fand ich spannend, auch mit den verschiedenen Zeitebenen, bei denen man erst zum Ende hin erfährt, wie sie zusammen hängen. Manches in den Ermittlungen hätte besser laufen können, wenn Liv an manchen Stellen besser zugehört hätte, aber das erkennt man wahrscheinlich eher als Leser. Das hat mich manchmal etwas gestört, aber ansonsten hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. 

Verschlungene Mordfälle in Veere.