Montag, 17. Oktober 2022

Rezension von "Das Gesetz der Natur" von Solomonica de Winter

Nach einer Katastrophe leben nur noch wenige Menschen auf der Erde und organisieren sich in verfeindeten Stämmen. Die Stämme werden von Männern geführt und leben ohne Aufzeichnungen aus der Vergangenheit. Gaia Marinos lebt versteckt im Wald, denn sie ist kein Mensch, sondern eine Mutantin. Sie wird gefangen genommen und muss sich entscheiden auf welcher Seite sie steht. 

Der Schreibstil des Buches war ungewöhnlich, vor allem mit den eingerückten Passagen. Das hat es einem nicht so leicht gemacht, das recht lange Buch zu lesen. Ich habe mich immer eher als außenstehender Betrachter der Geschichte gefühlt, da man eher schlecht in sie eintauchen konnte. Auch zu den Charakteren hat man keine große Verbindung bekommen, da sie eher unpersönlich beschrieben wurden, aber vielleicht war ja gerade das so gewollte. Die Geschichte an sich fand ich nicht schlecht, jedoch fehlten einfach die Informationen, was eigentlich für eine Katastrophe aufgetreten ist und warum die Mutanten so schlimm sind. An manchen Stellen hätte eine kürzere Erzählweise der Geschichte ganz gut getan, da es ab und zu schon recht langatmig war. Das plötzliche Ende hat mich überrascht, da ich nicht wusste, dass es sich um eine Serie handelt. Ich bin mir noch unsicher, ob ich weitere Bände lesen würde, da man schon recht lange dafür braucht. 

Dystopie in einer neuen Welt.

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Rezension von "Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands" von Susanne Oswald

Amely hat sich nach dem Wollfestival in den Ort Callwell verliebt. Auch Peter hat sich in ihr Herz geschlichen. Sie hat schon lange davon geträumt eine Alpakafarm zu eröffnen und plötzlich scheint ihr Traum zum Greifen nah. Wird sie ihn verwirklichen können? 

Mir hat der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen und man konnte es toll lesen. Ich kenne schon die anderen Bände der Reihe und habe mich sehr auf neue Abenteuer in Calwell gefreut. Mit Amely hat das Buch eine neue Hauptperson, die schon im letzten Band kurz vorkam. Hier erfährt man aber mehr über sie und das sie vor Kurzem einen Schicksalsschlag erlitten hat. Das gibt ihrem Charakter mehr Tiefe und lässt sie menschlich wirken. Ihre Liebesgeschichte ist zwar präsent, nimmt aber nicht den ganzen Raum ein, was mir gut gefallen hat. Von der Handlung her fand ich diesen Band wesentlich besser als den Letzten, da das Buch durch Amely einfach wieder mehr Schwung bekommen hat. Ein paar Stellen hätte ich mir ausführlicher gewünscht, aber alles in allem hat mir das Buch sehr viel Spaß gemacht und auch die Strickanleitungen am Ende finde ich interessant. 

Wollige Highlands.

Freitag, 16. September 2022

Rezension von Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens von Pierre Martin

Lucien ist in einer Familie aufgewachsen, die seit Generationen die Kunst des Tötens an ihre Nachkommen weitergibt. Angeblich waren seine Vorfahren schon für die Medici oder den Vatikan tätig. Lucien hat diese Fähigkeiten zwar erlernt, bestreibt jedoch ein Restaurant und genießt sein Leben. Das ändert sich schnell, als er seinem Vater auf dem Sterbebett verspricht, die Tradition fortzuführen. Wird er es schaffen ohne jemanden zu töten? 

Mir hat der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen und man konnte es toll lesen. Lucien ist ein interessanter Charakter, in dem sich die Erziehung seines Vaters mit seinem lockeren Lebensstil verbindet. Eigentlich ist er so etwas wie das schwarze Schaf in der Familie, da er niemanden töten möchte und dann aber doch seinem Vater auf dem Sterbebett schwört, die Tradition fortzuführen. Auch die anderen Charaktere sind toll gestaltet und tragen zu Handlung bei. Mir gefällt, dass die Geschichte nicht so sehr mit Personen überladen ist, sondern es ausgewählte gibt. Es ist spannend zu verfolgen, was Lucien in seinem neuen Leben alles erlebt und das es ihm sogar ein wenig gefällt, in aufregendere Ereignisse verwickelt zu werden. Wirklich ein toller Anfang für eine Büchreihe und ich bin gespannt auf mehr. 

Mord auf französich.

Sonntag, 4. September 2022

Rezension von "Pinienduft im Hotel Toscana Mare" von Hanna Holmgren

Emilia hat private Rückschläge hinter sich und will in Italien neu durchstarten und allen beweisen, das sie es schafft, ein Hotel wieder auzubauen. Mit dem desolaten Zustand des Hotels hat sie jedoch nicht gerechnet und auch nicht mit ihrem Nachbarn Gianni, der ihr mehr als einen Stein in den Weg legt. Wird sie es schaffen? 

Das Buch ist sehr schön geschrieben und lässt sich gut lesen. Mir hat das Setting in der Toskana wirklich gut gefallen, vor allem weil die Landschaft so bildlich beschrieben ist, das man fast denkt, man wäre selber dort. Die Charaktere sind schön gestaltet und ich finde es toll, das Emilia als Hauptcharakter eine so tolle Entwicklung im Buch hat. Natürlich darf die Liebe in einem italienischem Roman auch nicht fehlen und auch die Freundschaften, die Emilia mit der Zeit schließt, passen wunderbar in die Geschichte. Es handelt sich hier um einen wunderschönen Wohlfühlroman, der einen nach Italien mitnimmt und auch noch mit tollen italienischen Rezepten aufwarten kann. 

Italien für zu Hause.

Donnerstag, 1. September 2022

Karten Mai - Juli 2022 - Teil 3

Meine Karten kamen aus den Niederlanden, Portugal, Russland (5x), Singapur, Südkorea, Schweiz, Taiwan, Großbritannien (3x) und den USA (16x).